Globalisierung, internationale Versorgungsketten, stetig zunehmender Kostendruck bei gleichzeitig gestiegenen Anforderungen an den ‘Dienst am Kunden’. Alles dies sind Gründe für eine stärkere, nahtlose Integration von Niedrig-Preis-Anbietern in die Versorgungsketten und logistischen Prozesse von Unternehmen, um deren Wettbewerbsfähigkeit sowie Kontrolle über die gesamte Wertekette zu bewahren.
Um die Kosten und die Qualität dieser zum Teil virtuell integrierten Versorgungs- und Wertschöpfungsketten kontrollieren zu können, müssen Unternehmen zu jedem Produkt, jeder Komponente und jedem Geschäftsprozess bei Bedarf präzise und detaillierte Deckungsbreitragsinformationen zur Hand haben – und dies über Unternehmensgrenzen, Profit-Center-, Sparten- und legale Grenzen hinweg, bis hin zu Joint Venture- und Verbundpartnern.
Viele Unternehmen meistern die Herausforderung der Planung dieser erweiterten Supply Chains durch den Einsatz unternehmensweiter Nachfrage- und Angebotsplanungs-Systeme, wie z. B. SAP APO, die dann mit anderen internen oder externen ERP- und Produktionssteuerungs-Systemen verbunden sind. Im derzeitigen SAP-Umfeld ist eine umfassende Konzernkalkulation oder Ergebnisrechnung auf Basis von Mengenplanungen gegenwärtig nicht möglich, insbesondere, wenn Informationen aus mehreren SAP-Mandanten, -Systemen, Kostenrechnungskreisen und Kostenstellen- /artenplänen verdichtet werden müssen.
Unternehmen, die eine konzernweite oder konzernübergreifende Ergebnisrechnung (Group Costing and Profitability – GCP) realisieren möchten, stehen oft vor dem Dilemma, dass ihre bestehenden Systeme nicht ausreichen, umfassende Informationen zu Podukteinzelkosten, Produkt- oder Kundenrentabilität, bzw. zu einer übergreifenden Deckungsbeitragsrechnung zu liefern. Zur Lösung werden häufig unzählige Excel- Spreadsheets herangezogen oder gar komplizierte, maßgeschneiderte Anwendungen und Interfaces entworfen.
Um jedoch globale Supply Chains und Wertschöpfungsketten erfolgreich handhaben zu können, muss die gesamte Versorgungskette einheitlich in einem System abgebildet werden können. Der Umgang mit verschiedenen Währungen, internen Verrechnungen, Planungs- und Simulationsfunktionalität sowie Beibehaltung einer einheitlichen Kostenschichtung - über nationale und Unternehmensgrenzen hinweg - sind dabei Voraussetzung. Noch gibt es am Markt keine Standardlösung, die diese Anforderungen erfüllt.
Deshalb hat Westernacher eine GCP Engine entwickelt, die eine einzigartige Lösung zur Konzernkalkulation und Ergebnisrechnung darstellt. Diese ermöglicht die Analyse von Konzernergebnissen ex-post und ex-ante und hat standardisierte Interfaces mit SAP R/3. Die GCP Engine entlastet Legacy-Systeme (Produktivsysteme), indem sie Währungskonvertierungen und alle konzernverursachten Aufgaben übernimmt. Gleichzeitig befreit sie die Unternehmen von der Flut von Excel- und anderen Notlösungen zur detaillierten Konzernergebnisrechnung.
Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung mit der Implementierung und Optimierung von ERP-Systemen sowie unser detailliertes Supply Chain- und Branchen-Know-How sind wir bestens positioniert, Ihnen einen klaren Überblick über Ihre Wertschöpfungskette(n) zu verschaffen. Durch unseren Konzernkalkulations- und Ergebnisrechnungsansatz haben wir bereits einigen führenden Unternehmen des produzierenden und chemischen Gewerbes geholfen, Übersicht über ihre Produkt(ions)kosten und Produktrentabilität zu bekommen – über Unternehmens-, System- und nationale Grenzen hinweg.